Achtung: geänderter Termin! 25. April: Somatic Art – eine magische Beziehung
Kurz vorweg:
An diesem Tag gleiten wir neugierig in eine neue Form der Körperwahrnehmung hinein und drücken unsere Erfahrung künstlerisch aus. Wir erforschen konkret, wie unser Körper uns Geborgenheit schenkt, was er über Flow weiß und am Nachmittag schließlich, wie er uns bei einem bestimmten Anliegen eine Antwort gibt.
Es wird eine interessante und höchst erfüllende Erfahrung!
Und nun die längere Einführung in Somatic Art:
Wenn sich Körper und Kunst verbinden, ergibt das Somatic Art:-) Insofern haben Sie bestimmt schon des Öfteren Somatic Art betrieben. Etwa, wenn Sie etwas Künstlerisches gestaltet oder geschrieben und dabei ein bestimmtes Gefühl ausgedrückt haben.
Kombiniert man die beiden aber mit einer bestimmten Methode, dann macht man sich gezielt an das Wahrnehmen und Erforschen des Körpers und drückt die dabei erlebten Empfindungen und Erfahrungen schließlich künstlerisch aus, wobei beide Prozesse angeleitet werden und sich dadurch völlig neue Perspektiven und Erkenntnisse auftun. Voilà, damit sind wir schon mittendrin in der „Somatic Art Practice“, wie ich sie bei Marina Tsartsara (https://www.somaticwellbeing.info/marina-tsartsara.html) gelernt habe und sie nun anbiete. „Somatic Art Practice“ ist ein Ansatz, der sich auf unseren physischen, geistigen und spirituellen Körper bezieht. Er kombiniert somatisches Wissen, somatische Therapie (Body-Mind-Centering, Achtsamkeit, Hakomi, prä- und perinatale Entwicklungsstadien) sowie Kunst.
Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten, Kunst und Körper zu verbinden und ich kombiniere auch manches in meinen Workshops, ich habe allerdings noch keine Methode gefunden, die uns so tiefgründig, ganzheitlich und gleichsam poetisch in unseren Körper, in unsere inneren Strukturen und Empfindungen eintauchen lässt und diese Erfahrung mit einem künstlerischen Ausdruck verbindet, wie eben jene der Somatic Art Practice. Es geht dabei um ein tiefes Verständnis, dass alles in uns und außerhalb von uns Beziehung und Verbundenheit ist und sich permanent gegenseitig beeinflusst und formt. Wenn wir die unterschiedlichen Beziehungen unserer Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen und deren jeweilige Ausdrucksformen besser verstehen lernen, unseren Körper als Verbündeten und Lehrmeister sehen, treten wir neu in Beziehung, zu uns selbst und zur Umwelt, erkennen die Muster in uns und eine Transformation darf beginnen.
Um mit Marinas Worten zu sprechen: Wir bekommen Werkzeuge an die Hand, um uns wieder mit all unseren Teilen zu verbinden, mögliche Risse achtsam in Gold zu malen und die Schönheit der Unvollkommenheit zu sehen. Je öfter wir uns in dieser Form der Körper-Wahrnehmung üben, desto selbstverständlicher wird es für uns, in unserem Körper zuhause zu sein, unsere Feinfühligkeit zu leben, Neugier und Freude zu empfinden und insgesamt mehr zu „fließen“.
Meine Workshops sind weder Kunsttherapie noch Körpertherapie, sondern sie sind eine inspirierende Selbsterfahrung mit Körperarbeit und Kunstausdruck, die uns mit einem positiven Gefühl zurücklässt. Gerade die Arbeit in Gruppen ist, wie ich aus intensiver Beschäftigung mit dem Thema Therapie weiß, besonders berührend und nachhaltig stärkend!
Je öfter wir uns darin üben, unseren Körper bewusst wahrzunehmen, desto stärker spüren wir unsere innere Stimme und trauen uns auch, ihr zu trauen!
Mind. sechs, max. zwölf TeilnehmerInnen
25. April, 10.00 bis 18.00 Uhr
160,–
Der Kurs findet am Freinberg im wunderschönen Anwesen der Elisabethen statt. Da haben wir zwei große Seminarräume und einen herrlich einladenden Garten. Pro Person kämen hier 17,50 für die Pausenbewirtung und ein Mittagessen hinzu.
Nicht einmal zwei Minuten Fußweg entfernt gibt es ausreichend Parkplätze.
Genaue Adresse: Erholungs- und Exerzitienhaus der Elisabethinen, Kürnbergweg 10, 4020 Linz.