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12. Oktober: Selbstreflexion durch Poesietherapie

„Ohne Schreiben wäre ich verrückt geworden!“ Solche und ähnliche Aussagen finden sich nicht nur zahlreiche in der Literatur, wenn Schriftsteller über sich selbst reden, sondern solche höre auch ich immer wieder von TeilnehmerInnen. Schreiben hilft! Auch Lesen hilft.

Poesietherapie ist aber nicht nur eine lebenslange Selbsthilfe in schwierigen Phasen, sondern auch eine gute Möglichkeit der Psychohygiene. Also, eine vorbeugende Maßnahme, um seelisch gesund zu bleiben.

Von Poesietherapie spricht man, wenn man Lesen und Schreiben als therapeutisches Mittel einsetzt. Das kann in Form einer begleiteten Therapie passieren oder in Form von Selbstanalyse und Selbstcoaching. Die Mittel dazu sind Lesen (Bibliotherapie) und Schreiben (Schreibtherapie). Wenn dies nun in einer geschützten Gruppe geschieht, so wirken hier zusätzlich noch die Inputs, Erfahrungen und Gedanken der anderen über die Texte, die sie dazu jeweils vorlesen (also, auch eine Form von Bibliotherapie☺ )

An diesem Abend gibt es eine Einführung in die Poesietherapie, in ihre Methoden, in ihre Wirkung und Wirkmechanismen, in ihre Hintergründe und in ihre Nähe zur Psychoanalyse. Ich stelle verschiedene Werkzeuge vor, die Sie auch gleich selbst ausprobieren können, um dann jederzeit zuhause davon zu profitieren. Geeignet ist die Poesietherapie für alle Lebensbereiche, ob für Entscheidungen, schwierige emotionale Situationen, ob zur Klärung von Situationen oder zum besseren Verständnis von Beschwerden, ob zum Erinnern, Reflektieren oder Verarbeiten.

Poesietherapie kann man immer und überall anwenden. Es ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen und zu bleiben.

17.00 – 21.00 Uhr
70,– + 20 % = 84,–

mind.- 6, max 12 TeilnehmerInnen
Linz
Verein Senia
Weingartshofstraße 37, 4020 Linz; neben Wissensturm im Unimarkt-Gebäude, erster Stock
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